Zuerst gingen wir in das Schlossareal und lernten unsere erste Führerin kennen. Nach einer kleinen Trinkpause gingen wir in eine kleine Mühle und setzten uns in einen alten Raum. Dort lernten wir die alten Buchstaben kennen und schrieben sie auf ein speziell erarbeitetes Arbeitsblatt mit Bleistift, Metallfeder und Gänsefeder. Als wir fertig waren, aßen wir nochmal etwas aus unserer Brotdose. Danach lernten wir unsere zweite Führerin „Das Schulfräulein“ kennen. Sie führte uns in das Hauptschulmuseum. Dort konnten wir alte Holzpantoffeln anziehen und gingen in drei verschiedene Räume mit Büchern, alten Plakaten und weiteren Schulrelikten. Das Tolle daran war, man konnte viele Sachen selbst ausprobieren, wie zum Beispiel eine Brille, die aus zwei nebeneinandergestellten Bildern Eins machen konnte. Als wir mit all den Räumen fertig waren, durften wir einen kurzen Blick in die Schultoilette werfen. Sie setzte einen sofort zurück in die alte Zeit. Jetzt führte uns das Schulfräulein in das alte Klassenzimmer. Wir setzten uns in die alten Holzschulbänke und das Schulfräulein setzte sich eine alte Lehrerperücke auf. Danach erklärte sie uns ein paar alte Grundregeln und machte den Fingernägeltest. Im Anschluss wurden wir in Ober-, Mittel- und Unterstufe sortiert. Die Oberstufe musste nun schreiben, die Mittelstufe musste rechnen und die Unterstufe lernte zwei Buchstaben und einen Satz in alter Schrift zu schreiben. Das Besondere an dem ganzen Spektakel war, dass wir, wenn wir der Lehrerin etwas sagen wollten, aufstehen mussten und die Haltung genau vorgegeben war. Dann lernten wir noch zwei alte Stifte kennen: Einmal den Schiefergriffel, der Stift für ärmere Kinder und den Buttergriffel für wohlhabendere Kinder. Als wir mit dem Ganzen fertig waren, zeigte uns das Schulfräulein die alte Bestrafung mit dem Rohrstock: Bei den Jungen fünfmal auf den Allerwertesten, bei den Mädchen fünfmal auf den Handrücken oder die Handfläche. Zuletzt führte sie uns aus dem Schlossareal und unsere Köpfe waren voller neuer Erfahrungen.
Konstantin Urlaub, 4b
Zum Abschluss unseres Mittelalter-Themas besuchten uns Gabriele und Ingo aus Bergrheinfeld, die sich sehr für Geschichte interessieren. Die Kinder der 4. Klassen konnten das Gewicht des Kettenhemdes selbst erfahren und sahen staunend beim Einkleiden des Ritters zu. Auch andere interessante Gegenstände aus der Zeit wurden angefasst und ausprobiert, wie ein Haarnetz, Münzen, Trinkbecher usw. Dazwischen nahmen sich die beiden immer Zeit, um Fragen zu beantworten.
Vielen Dank nochmals!
Am 23.03.26 kam der Liedermacher Toni Tanner mit seinem Stück Käfer & Co "... und du bist raus" (Thema: Mobbing) zum zweiten Mal zu uns an die Grundschule.
In der 3. und 4. Stunde genossen alle Kinder mit ihren Lehrerinnen das Konzert in der Turnhalle. Im Vorfeld übten die Kinder in ihrer Klasse Lieder und Refrains ein (wie z.B. "Wir sind wir und wir sind toll" oder den "Mut-Rap"), um mit Toni Tanner das Stück gemeinsam zu gestalten. Einige Kinder wurden als Darsteller in das Stück miteinbezogen.
Die Geschichte berührte und der Gesang war mitreißend!
Reaktionen der Kinder:
Ich habe gelernt,
- dass jeder etwas gut kann
- dass man sich immer vertragen soll, weil Streit nicht gut ist
- dass man an sich glauben soll
- dass man respektvoll gegenüber anderen sein soll
- dass man jemanden nicht nach dem Aussehen beurteilen soll
In der Kulturwoche kam Eichi und der Spaßkoffer zu uns nach Bergrheinfeld an die Julius-Echter-Grundschule. Der Jongleur und Akrobat Stefan Eichbauer alias „Eichi“ zeigte uns seine lustigen und schwierigen Tricks. Er gab dem Publikum Zugriff auf seine Performance. Eichi brachte zusätzlich zu seinem Spaßkoffer die kleinste Bühne der Welt mit. Wenn man sich darauf stellt, gibt das Publikum automatisch Beifall. Eichi zeigte auch viele Tricks übers Balancieren. In seinem Spaßkoffer lagerte er viele Requisiten für Tricks und zusätzlichen Spaß. Sowohl Kinder als auch Erwachsene wurden sehr gut unterhalten. Für viele Kinder hat sich die Kulturwoche gelohnt.
Konstantin Urlaub 3b
Im Mai besuchten die Klassen 1a und 1b den Acker der SoLaWi in Bergrheinfeld. Zunächst erkundeten die Kinder das weitläufige Gelände und erfuhren viel Neues über das derzeit wachsende und reifende Gemüse. Frau Glöckner und ihre Kollegin Alexandra von der AG Jugendarbeit der SoLaWi hatten spannende Suchaufgaben für die interessierten “Junggärtnerinnen und Junggärtner” vorbereitet, die sich natürlich auch aktiv in der Beetpflege ausprobieren durften. Nach der anstrengenden Gartenarbeit wurde schließlich Tetra-Paks in einem Upcycling-Projekt neues Leben eingehaucht und diese zu schön gestalteten Blumentöpfen umfunktioniert. Die Kinder und Lehrkräfte der beiden 1. Klassen bedanken sich herzlich für diesen interessanten Vormittag.
Nachdem wir alle am Freitag nach den Faschingsferien in die Schule gelaufen sind, widmen wir uns gerade unserem nächsten Thema im Rahmen unseres Umweltschutz-Jahresthemas. Durch das Rollenspiel der 4a wurde uns bewusst, dass Obst und Gemüse nur in bestimmten Jahreszeiten bei uns wächst und dann geerntet wird. Frau Glöckner von SoLawi ergänzte anhand von Bildmaterial wie wichtig es ist darauf zu achten, das zu essen, was bei uns auch geerntet wird. Nun geht es in den Klassen weiter - wir freuen uns schon darauf!
Heute bekamen die Klassen 3a und 3b Besuch von Herrn Weber. Er ist blind und geht in Schulen, um die vielseitigen und auch sehr persönlichen Fragen der Kinder zu beantworten. Was machst du in deiner Freizeit? Weißt du, wie du aussiehst? Bist du zufrieden mit deinem Leben? Auf diese und viele andere Fragen gab er geduldig Antwort. Er hat den Kindern aber auch erklärt, wie man einem blinden Menschen sinnvoll helfen kann. Mit einer Augenbinde und einem Blindenlangstock durften sie nachspüren, wie sich ein Blinder beim Gehen fühlen könnte. Es war ein sehr eindrucksvoller Besuch.